Pokalsieger 2025

Zoi DVV-Pokalfinale 2027: Ticketverkauf für Premiere in Köln mit Early Bird-Aktion gestartet

Pokal | VBL-News

Vor einer Rekordkulisse ist am Samstag das Zoi DVV-Pokalfinale feierlich an die Stadt Köln übergeben worden. Der Wechsel markierte zugleich den Ticketing-Startschuss für das Event am 27. Februar 2027 in der LANXESS arena. Frühentschlossene können sich bis zum 31. März 2026 mit dem Early Bird-Angebot ihre Pokal-Premiere in Köln sichern. Auch die erste Pokal-Merchandise-Kollektion in Zusammenarbeit mit 2fingerapparel steht in den Startlöchern.

Um 18.31 Uhr war es soweit: Mit einem gemeinsamen Druck auf den symbolischen roten Buzzer eröffneten VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler, SAP Arena-Geschäftsführer Jens Reithmann, der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht und Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, den Ticketverkauf für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027. Zahlreiche Prominente wie der ehemalige Handball-Bundestrainer Heiner Brand, Beachvolleyball-Nationalspieler Clemens Wickler, Moritz Müller, Kapitän der Kölner Haie oder Fußball-Legende Toni Schumacher gratulierten per Videobotschaft zum Umzug. Damit wurde das größte deutsche Volleyball-Event offiziell in die neue Heimat Köln übergeben, in der der Eventcharakter noch stärker ausgebaut werden soll.


Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht, VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler und SAP Arena-Geschäftsführer Jens Reithmann (v.l.n.r.) eröffneten den Ticketverkauf für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027.
(Foto: Justus Stegemann)


Zeitlich begrenzter Frühbucherrabatt für die Premiere

Mehr als 1.000 Zuschauer:innen sicherten sich noch am gleichen Abend ihre Eintrittskarte für die Premiere in der Kölner LANXESS arena, dem sogenannten Henkelmännchen. Auch Fans, die nicht vor Ort dabei sein konnten, können sich auf dvv-pokal.de bis zum 31. März 2026 mit dem Rabattcode EARLYBIRD-1AVLER fünf Prozent Rabatt im Ticketshop der Volleyball Bundesliga (VBL) sichern – auch auf bereits ermäßigte Tickets. Erstmals wird es mit der Ermäßigungskategorie „Next Gen“ attraktive Konditionen für Menschen zwischen 18 und 25 Jahren geben und auch für Familien ist das Volleyballspektakel weiterhin besonders günstig. Eintrittskarten ohne Ermäßigung sind bereits ab 20,42 Euro erhältlich.

Das Event zum Anziehen: Offizielles Merchandise mit 2fingerapparel

Gemeinsam mit dem Streetwear Label 2fingerapparel wird die VBL erstmals eine eigene Merchandise-Kollektion zum Zoi DVV-Pokalfinale anbieten. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem beliebten „Can’t block love“-Shirt werden nun Designs für das Volleyball-Event des Jahres entwickelt. Bereits am vergangenen Wochenende war das Hamburger Fashion Start Up mit starker Verankerung in der Volleyball-Community beim Abschied in Mannheim zu Gast. Fashionaffine Volleyballfans können die ersten Merchandise-Produkte bereits jetzt vorbestellen.

Tickets und Merchandise-Vorbestellungen für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027 gibt es auf dvv-pokal.de

 

05.03.2026, 11:38

Abschied aus Mannheim: Eine Ära des Zoi DVV-Pokalfinals geht zu Ende

Pokal | VBL-News

Mit dem elften Endspiel in der Mannheimer SAP Arena ist am vergangenen Samstag eine Ära zu Ende gegangen. Seit 2016 war die Arena das Herzstück des deutschen Volleyballs – Bühne für Emotionen, Rekorde und zahlreiche unvergessliche Pokalmomente. Ab 2027 werden die Endspiele der Frauen und Männer in der LANXESS arena in Köln ausgetragen.

Was 2016 mit einer damaligen Rekordkulisse von 12.000 Zuschauer:innen begann, entwickelte sich in den Folgejahren zu einem echten Leuchtturm-Event. 2026 setzte das Zoi DVV-Pokalfinale mit 12.508 Fans und erstmals komplett ausverkaufter Arena den Schlusspunkt einer Erfolgsgeschichte.

Die #RoadtoMannheim wurde zum festen Begriff in der Volleyball-Szene. Jahr für Jahr fieberten Spieler:innen und Fans gleichermaßen auf diesen einen Tag hin – auf das große Finale in einer Arena, die Professionalität, Eventcharakter und sportliche Höchstleistung vereinte. Mannheim hat dem Wettbewerb ein neues Gesicht gegeben, ihn emotional aufgeladen und strukturell weiterentwickelt.


VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler bekam von SAP Arena-Geschäftsführer Jens Reithmann den Sold Out Award überreicht.
(Foto: Justus Stegemann)

Mannheim hat das Pokalfinale groß gemacht

„Mannheim war weit mehr als nur ein Austragungsort, sondern Motor für die beeindruckende Entwicklung des DVV-Pokalfinales. Hier wurde das Event konsequent professionalisiert, technologisch modernisiert und als das deutsche Volleyball-Highlight mit einzigartigem Eventcharakter etabliert“, so VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler. „Wir bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung aus der Region und bei der SAP Arena, mit der wir neue Maßstäbe gesetzt haben.“

Auch DVV-Präsident Markus Dieckmann blickt dankbar auf die prägende Mannheim-Ära zurück.
„Mannheim hat das DVV-Pokalfinale groß gemacht. Die Arena, die Menschen in der Region und die Begeisterung der Fans haben dieses Event geprägt. Gemeinsam haben wir den deutschen Volleyball auf eine neue Bühne gehoben. Wir verabschieden uns mit Stolz und Dankbarkeit von elf Jahren voller Gänsehautmomente. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, die Erfolgsgeschichte in Köln fortzuschreiben.“


Mit einer ausverkauften SAP Arena verabschiedet sich das Zoi DVV-Pokalfinale nach elf Jahren aus Mannheim.
(Foto: Justus Stegemann)

Rekorde, Titel und prägende Persönlichkeiten

Sportlich war Mannheim Bühne zahlreicher Meilensteine. Bei den Männern ist der VfB Friedrichshafen mit insgesamt 17 Pokalsiegen Rekordtitelträger, drei davon wurden in der SAP Arena gefeiert. Die BR Volleys sind mit fünf Triumphen das erfolgreichste Team in Mannheim. 2026 durchbrach die SVG Lüneburg im vierten Anlauf ihren Finalfluch und holte erstmals den Titel.

Im Frauenbereich bleibt der USC Münster mit elf Pokalsiegen historischer Rekordsieger – diese waren aber alle vor der Mannheim-Ära. Die SAP Arena prägten andere: Der Dresdner SC holte dort viermal den Titel, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin jeweils dreimal. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen durchbrach in diesem Jahr die Dominanz der drei Klubs mit einem emotionalen Tiebreak-Triumph. Es war der erste Pokalsieg für Suhl seit 2008 und der zweite in der Vereinsgeschichte.

Zahlreiche Spieler:innen standen immer wieder im Rampenlicht der SAP Arena und machten die Finals zu dem, was sie waren: hochklassige Sportevents mit mitreißender Atmosphäre. Ein Spieler stach dabei besonders heraus: Daniel Malescha alias „Mr. Mannheim“. Der Diagonalangreifer lief sechsmal in der SAP Arena auf - dreimal für den VfB Friedrichshafen, zweimal für die BR Volleys und einmal für die United Volleys Frankfurt – und gewann jedes Mal den Titel.
 

Ehrenamt als Fundament: Dank an den Heidelberger TV

Ein besonderer Dank gilt dem Heidelberger TV und seinen zahlreichen Volunteers. Seit 2016 unterstützten sie das Pokalfinale mit beeindruckendem Engagement – beim Court-Aufbau, als Ballroller, Einweiser, Courtmanager, im Verkauf oder hinter den Kulissen. Ihr ehrenamtlicher Einsatz und ihre große Leidenschaft haben maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Pokalfinals beigetragen.
 

Ein würdiger Abschied – und der Blick nach vorn

Mit zwei hochdramatischen Fünf-Satz-Finals und einer Rekordkulisse verabschiedete sich Mannheim am vergangenen Samstag gebührend. Die offizielle Staffelstab-Übergabe an Köln nach dem Frauen-Endspiel markierte den Aufbruch in ein neues Kapitel.

Am 27. Februar 2027 feiert das Zoi DVV-Pokalfinale seine Premiere in der LANXESS arena. Eine größere Arena, neue Event-Möglichkeiten, die gleiche Leidenschaft. Tickets sind unter dvv-pokal.de erhältlich.

04.03.2026, 16:49

Mit Superkräften an die Macht? Lüneburg feiert Titelpremiere

Pokal | VBL-News

(SID) Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte feiert Lüneburg einen Titel - und ist sich des Erfolgsrezepts genau bewusst.

Erst fielen sich die Volleyballer der SVG Lüneburg in die Arme, dann schunkelten sie an einem historischen Pokalabend zum Klassiker "We are the Champions" Seite an Seite mit ihren Fans. "Ein Bier haben wir gesagt", scherzte Trainer Stefan Hübner, nur um kurz darauf am Dyn-Mikrofon in Lachen auszubrechen: "Nein, jetzt sind wir in dem Moment, jetzt ist alles egal." Denn erstmals in der Vereinsgeschichte bejubeln die Norddeutschen einen Titel - und wie ein solcher angemessen zelebriert wird, wusste die Mannschaft trotz Premiere ganz genau.

Er werde "heute nicht viel schlafen", kündigte Zuspieler Santeri Välimaa an. Schon in der Kabine gab es kein Halten mehr, auch Hübner hüpfte in voller Montur und mit der Goldmedaille um den Hals klitschnass unter der Dusche mit. Den Sonderzug gemeinsam mit den Anhängern zurück in die Heimat sollte das Team verpassen, denn vor ihrem eigenen Fünfsatzkrimi im Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen hatten auch die Frauen des VfB Suhl LOTTO Thüringen in ihrem Finale gegen den Favoriten Allianz MTV Stuttgart (3:2) zu einem Volleyball-Marathon in der Mannheimer SAP Arena beigetragen.


Die SVG Lüneburg bejubelt beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026 ihren ersten nationalen Titel.
(Foto: Justus Stegemann)

 

Die Party wollten sich die Lüneburger dadurch nicht verkürzen lassen. Schließlich klappte es im vierten Anlauf endlich mit dem ersten Pokaltriumph, der Finalfluch ist gebrochen - in ihren drei bisherigen Endspielen scheiterte die SVG zuvor stets am Rekordhalter aus Friedrichshafen. Dieses Mal behielt Lüneburg aber die Nerven und bezwang den VfB mit 3:2 (27:25, 21:25, 25:16, 21:25, 15:8). "Endlich können wir als Team diesem Verein und diesen Menschen das geben, was sie verdienen", sagte Välimaa.

"Ich denke unsere Mannschaft hat eine Superkraft", frohlockte Kapitän Jesse Elser: "Unsere Verbundenheit und unsere Beziehungen." Und diese Superkraft könnte auch im Kampf um den nächsten Titel entscheidend werden. Als Tabellenzweiter in der 1. Volleyball Bundesliga ist Lüneburg dem Dominator BR Volleys dicht auf den Fersen, in jüngster Vergangenheit gelang es der SVG schon mehrmals den so lange als unantastbar geltenden Serienmeister zu ärgern.

Den Rang als deutsche Nummer zwei hinter den Berlinern hat Lüneburg dem VfB Friedrichshafen, trotz Durststrecke noch immer Deutschlands erfolgreichster Volleyballverein, spätestens mit dem Pokalsieg wohl offiziell abgelaufen. Auch dank Hübner, der das stets junge Team in zwölf Jahren an der Seitenlinie vom Aufsteiger zu einem seriösen Titelanwärter geformt hat.

"Wir können auf der Anzeigetafel verlieren, aber nie, was unseren Spirit angeht", lobte der 50-Jährige dabei die mentale Stärke seiner Mannschaft. "Wir werden immer kämpfen, solange wir eine Chance haben", erklärte Hübner - die Konkurrenz dürfte im Meisterschaftsrennen gewarnt sein. Denn gestillt ist der Lüneburger Hunger nach dem ersten Titel sicherlich nicht. Vielmehr ist die Mannschaft auf den Geschmack gekommen.

02.03.2026, 17:46

"Von diesem Moment geträumt": Suhl feiert Pokaltriumph

Pokal | VBL-News

(SID) Den Volleyballerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen gelingt der Überraschungserfolg gegen Allianz MTV Stuttgart. Die Freude nach dem zweiten Pokalerfolg ist groß.

Als Roosa Laakkonen per Block den Matchball verwandelt hatte, brach die Kapitänin vor Glück in sich zusammen. Die Hände vor dem Gesicht kniete die Kapitänin des VfB Suhl fassungslos auf dem Boden, ehe sie von ihrem euphorischen Trainer Laszlo Hollosy umgerissen wurde. "Ich habe von diesem Moment geträumt", sagte die Mittelblockerin im Anschluss bei Dyn. Im vergangenen Jahr habe sie das Zoi DVV-Pokalfinale von der Tribüne aus verfolgt und sich gewünscht, mit ihrer Mannschaft auf dem Feld zu stehen, "aber ich habe mir nicht vorstellen können, dass wir das gewinnen".


Der VfB Suhl LOTTO Thüringen freut sich über die ikonische Trophäe beim Zoi DVV-Pokalfinale 2026.
(Foto: Kevin Mattig)

Doch der Tabellenzweite der Volleyball Bundesliga (VBL) bezwang am Samstag den Favoriten Allianz MTV Stuttgart in einem Fünfsatzkrimi mit 3:2 (25:17, 25:18, 15:25, 23:25, 15:13) und feierte in der ausverkauften Mannheimer SAP Arena den zweiten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte nach 2008. "Ich bin so stolz darauf, Teil dieses Klubs zu sein. Wir haben Geschichte zusammen geschrieben", sagte Laakkonen.

Bereits eine Woche zuvor hatte Suhl dem Bundesliga-Spitzenreiter Stuttgart die erste Niederlage in der Liga zugefügt. Aus dem Pokalerfolg könne die Mannschaft nun "so viel" mitnehmen, betonte Laakkonen: "Wir können große Teams wie Stuttgart schlagen, und das fühlt sich großartig an."

Eine dieser großen Mannschaften wartet bereits am Mittwoch (18.00 Uhr/Dyn) in der Liga, dann muss Suhl beim deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin bestehen.

02.03.2026, 17:46

Fluch besiegt: SVG Lüneburg feiert nach Tiebreak-Krimi ersten Pokalsieg

Pokal | VBL-News

Im vierten Anlauf hat die SVG Lüneburg ihren Finalfluch gebrochen und zum ersten Mal den Zoi DVV-Pokal gewonnen. Im Endspiel lieferte sich das Team von Stefan Hübner vor der Rekordkulisse von 12.508 Zuschauer:innen in der ausverkauften SAP Arena in Mannheim einen packenden Schlagabtausch auf höchstem Niveau mit dem Rekordpokalsieger Friedrichshafen und feierte am Ende einen knappen 3:2-Sieg (27:25, 21:25, 25:16, 21:25, 15:8). Es ist der erste Titel in der Vereinsgeschichte der SVG.

„Alle guten Dinge sind vier“, hatte Lüneburgs Trainer Stefan Hübner vor der Partie gesagt – und er sollte recht behalten. Nach vier Finalniederlagen – alle gegen den VfB Friedrichshafen – triumphierte sein Team erstmals im Endspiel und konnte am Ende den Pokal in die Höhe recken. Mehr als zwei Stunden lieferten sich beide Teams einen intensiven, spannenden und hochklassigen Pokalfight beim letzten Finale in der SAP Arena.

Die Partie begann komplett ausgeglichen, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Letztlich sicherten sich die Lüneburger knapp den ersten Durchgang. Auch in Satz zwei ging es hin und her, ehe sich diesmal die Friedrichshafener in der Crunchtime vorentscheidend absetzen konnten. Der dritte Satz ging etwas deutlicher an die SVG, wovon sich der VfB aber nicht aus der Ruhe bringen ließ und den Tiebreak erzwang. In diesem machten die Lüneburger von Beginn an mehr Druck und ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich den ersten Titel der Vereinsgeschichte holen wollten. Als Daniel Gruvaeus direkt den ersten Matchball verwandelte, kannte der Jubel bei Spielern, Trainern und den zahlreichen Lüneburger Fans keine Grenzen mehr. Noch lange nach der Siegerehrung hallten „SVG“-Rufe durch die SAP Arena.


Die SVG Lüneburg konnte mit dem Sieg im Zoi DVV-Pokalfinale 2026 den ersten Titel der Vereinsgeschichte feiern.
(Foto: Kevin Mattig)

„Es fühlt sich großartig an und ich bin auch ein bisschen erleichtert, endlich haben wir den Titel, dieser Verein und diese Leute haben den Pokal verdient. Ich freue mich wirklich sehr für uns und den Verein. Es war ein sehr gutes Spiel, wir haben den Zuschauern ein geiles Spiel geliefert“, sagte Lüneburgs Zuspieler Santeri Välimaa nach dem Sieg. Der Player of the Match war auch von der Stimmung in der SAP Arena begeistert: „Die Atmosphäre war fantastisch. Alle waren zwar ziemlich weit weg, aber man konnte den Lüneblock direkt neben dem Platz bei uns spüren, wir hatten eine wirklich großartige Unterstützung und die haben wir auch gebraucht.“

Auf der anderen Seite war die Enttäuschung nach dem verpassten 18. Titel für Friedrichshafen groß: „Es war ein super knappes Spiel, jetzt draußen zu stehen und zu feiern würde sehr viel Freude machen. Es war eine super geile Atmosphäre, jeder hatte Bock auf ein Volleyballfest und das haben wir geliefert“, sagte Louis Kunstmann nach der knappen Niederlage. „Es war ein sehr gutes Spiel, im fünften Satz haben wir den Start verpasst. Lüneburg hat heute ein bisschen besser angenommen und abgewehrt, das hat vielleicht den Unterschied gemacht.“


Trotz einer starken kämpferischen Leistung blieb dem VfB Friedrichshafen der 18. Pokaltriumph verwehrt.
(Foto: Kevin Mattig)

„Player of the Match“: Monika Brancuska und Santeri Välimaa

Bei der anschließenden Siegerehrung überreichten Benjamin Hermann, CEO von Zoi , und Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht die Medaillen an die Zweitplatzierten. Anschließend nahmen Roosa Laakkonen, Kapitänin des VfB Suhl LOTTO Thüringen, und Jesse Elser, Kapitän von der SVG Lüneburg, im goldenen Konfettiregen die DVV-Pokale von DVV-Präsident Markus Dieckmann und VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema entgegen. Die Ehrung des Schiedsrichtergespanns übernahm Friedemann Bausch, Executive Vice President DEKRA Automobil GmbH Germany. Die „Player of the Match“, Diagonalangreiferin Monika Brancuska vom VfB Suhl LOTTO Thüringen und Lüneburgs Zuspieler Santeri Välimaa, wurden von Alexander Kaiser, Prokurist Strategische Partnerschaften FINN GmbH, ausgezeichnet.

Nach elf Jahren feierte das Zoi DVV-Pokalfinale mit zwei hochspannenden Fünf-Satz-Krimis vor Rekordkulisse einen gebührenden Abschied aus Mannheim. Am 27. Februar 2027 findet dann die nächste Auflage in der Kölner LANXESS arena statt. Tickets sind ab sofort unter dvv-pokal.de erhältlich.


Beim spektakulären Abschied von der SAP Arena in Mannheim durften Suhl und Lüneburg die Trophäen in die Höhe strecken.
(Foto: Justus Stegemann)

 

Weitere Stimmen zum Spiel

SVG-Topscorer Ethan Champlin (21 Punkte): „Es fühlt sich unfassbar an, mein Team hat die ganze Saison sehr hart gearbeitet. Es war ein großer Kampf, fünf lange Sätze. Der Sieg fühlt sich unfassbar gut an, ich bin sehr glücklich für mein Team. Wir werden das jetzt mit unseren Fans ordentlich feiern.“

SVG-Kapitän Jesse Elser: „Unser Team hat eine Superkraft, nämlich unsere Verbundenheit, unsere Beziehungen. Wir haben eine überragende Energie, das hat uns heute geholfen.“

SVG-Trainer Stefan Hübner: „Ich definiere mich nicht über Titel, aber ich gewinne gerne. Ich freue mich, dass wir heute gewonnen haben und dass es unser erster Titel ist. Das ist ein unglaublicher Moment für den Verein und uns alle, für die Spieler, die Trainer und alle, die dazugehören. Es war ein enges, superintensives Spiel. Beide Mannschaften hätten es verdient zu gewinnen. Es war ein offener Schlagabtausch, das Momentum ist hin und her geschwankt. Wir sind dann sehr gut in den fünften Satz gestartet, das war wichtig.“

Spielbericht VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg

Von Beginn an entwickelte sich ein packender und hochklassiger Schlagabtausch. Bis zum 6:6 ging es ausgeglichen hin und her, dann packte der Lüneburger Block das erste mal gegen Cacic zu und sorgte für das erste Break zum 6:8. Die SVG blieb leicht in Führung, doch der VfB ließ sich nicht abschütteln. Auf beiden Seiten wurde kein Ball verlorengegeben. Erst landete Byam bei einer spektakulären Rettungsaktion hinter der Bande, kurz darauf rutschte Champlin bis in die Mannschaftsbank – beide Male wurde der Einsatz nicht belohnt (15:16). Friedrichhafens Van Huizen sorgte schließlich für den 19:19-Ausgleich. Beide Teams hielten ihr Sideout, Young bescherte den Lüneburgern dann den ersten Satzball. Diesen wehrte Van Huizen ab, den zweiten vergaben die Norddeutschen mit einem Aufschlagfehler. Mit dem Punkt von Gruvaeus hatte die SVG ihren dritten Satzball und diesmal landete der Friedrichshafener Angriff im Aus.

Auch im zweiten Durchgang ging es umkämpft weiter. Das erste Break erzielte Van Huizen mit einem Ass zum 4:3, doch die SVG schlug mit einem Block von Välimaa gegen Cacic direkt zurück und erhöhte nach einem starken Zuspiel auf den blockfreien Gruvaeus auf 5:7. Doch auch Van Huizen packte im Block zu und sorgte damit für den 9:9-Ausgleich. Beide Teams begeisterten die Fans mit hochklassigen Ballwechseln, beide Zuspieler setzten ihre Angreifer überragend in Szene. Cacic punktete zum 13:11, dann war Young im Block zweimal nicht zu überwinden und Champlin erhöhte die Lüneburger Führung mit einem Ass auf 14:16. Das gleiche Bild auf der anderen Seite: erst blockten Maciel und Van Huizen zweimal, dann servierte Cacic ein Ass und Maciel erhöhte auf 20:17. Diesen Vorsprung ließen sich die Friedrichshafener nicht mehr nehmen. Mit einem Block von Cacic nutzten sie den ersten Satzball zum 1:1-Ausgleich.

Angefeuert von den 12.508 Fans und den beiden lautstarken Fanclubs pushten sich beide Teams auch im dritten Durchgang zu spektakulären Aktionen und längeren Ballwechseln (9:9). Dann schlichen sich bei den Friedrichshafenern ein paar Unsicherheiten ein, zudem servierte Byam zwei Asse, sodass die SVG auf 12:16 davon zog und dann den Vorsprung auf 14:20 ausbaute. Auch Zuspieler Välimaa trug sich auf das Scorerboard ein (14:22). Byam sorgte für den ersten Satzball, den Kunstmann noch abwehrte, doch dann landete Bataks Aufschlag im Netz.

Die Friedrichshafen zeigten sich jedoch unbeeindruckt von dem Satzrückstand und erspielten sich in Durchgang vier schnell eine 6:2-Führung, die SVG-Trainer Stefan Hübner zu einer frühen Auszeit zwang. Beide Teams leisteten sich nun einige Aufschlagfehler (12:8). Byam scheiterte am Block von Kunstmann, daraufhin brachte Hübner Enlund für Byam, der direkt punktete (15:11). Friedrichshafen hielt den Druck hoch, während den Lüneburger vor allem in Aufschlag zu viele Fehler unterliefen (19:14). Beim 21:16 schien der Satz bereits gelaufen, doch die SVG verkürzt mit einem Block und einem Angriff von Champlin auf 21:19. Friedrichshafen ließ das kalt, packte selbst im Block zu und hatte nach einem Aufschlagfehler von Enlund den ersten Satzball. Doch auch Van Burens Aufschlag landete im Aus. Der nächste Ballwechsel war hart umkämpft, beide Teams verteidigten gut, letztlich landete Enlunds Angriff im Aus, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste.

Dieser ging genauso hochklassig weiter: Nach einem spektakulären Ballwechsel gelang Enlund der erste Punkt. Dann unterliefen ausgerechnet dem überragenden Van Huizen Fehler, sodass Adam Swaczyna beim 1:5 bereits seine zweite Auszeit nahm. Mit einem weiteren Block von Enlund gegen Van Huizen führte Lüneburg beim Seitenwechsel mit 3:8. Angepeitscht von der Fankurve war die SVG nun entschlossener und druckvoller. SVG-Topscorer Champlin sorgte für den ersten Matchball. Der abschließende Ballwechsel war so spektakulär wie das ganze Spiel: Van Huizens knallharter Angriff landete auf Gruvaeus Fuß, der dann den Gegenangriff direkt verwandelte.

01.03.2026, 00:02

Vor Rekordkulisse: VfB Suhl ist Zoi DVV-Pokalsieger 2026

Pokal | VBL-News

Es ist ein Sieg für die Geschichtsbücher: Der VfB Suhl LOTTO Thüringen ist Zoi DVV-Pokalsieger 2026. Das Team von Cheftrainer László Hollósy setzte sich in einem dramatischen Spiel gegen Allianz MTV Stuttgart vor 12.508 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena in Mannheim mit 3:2 (25:17, 25:18, 15:25, 23:25, 15:13) durch. Für die Thüringer Wölfinnen, die zuletzt 2008 den Titel errungen hatten, ist es der zweite Pokalerfolg der Vereinsgeschichte. Entsprechend emotional brachen nach dem letzten Punkt durch Roosa Laakkonen alle Dämme.

In einem hochspannenden und kampfbetonten Finale machte der VfB Suhl LOTTO Thüringen von Beginn an deutlich, dass Zuschreibungen wie „Favorit“ und „Außenseiter“ in der SAP Arena keine Relevanz hatten. Die Thüringerinnen dominierten in den ersten zwei Sätzen den Allianz MTV Stuttgart regelrecht, bis dieser sich in Satz drei ebenso eindrucksvoll zurückmeldete. Die lautstarken Fans beider Teams erlebten einen vierten Satz auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für Stuttgart. Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Am Ende des offenen Schlagabtauschs krönte sich der VfB Suhl LOTTO Thüringen zum Zoi DVV-Pokalsieger 2026 und ließ sich anschließend in der Fankurve gebührend feiern. Mit dem Triumph geht für Suhl eine lange Titeldurststrecke zu Ende. Gleichzeitig endet eine erfolgreiche Ära in Mannheim für den Frauen-Volleyball in Deutschland, denn ab 2027 findet das Zoi DVV-Pokalfinale nicht mehr in Mannheim statt.



Die Spielerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen ließen nach dem ersehnten Pokaltriumph ihren Emotionen freien Lauf.
(Foto: Justus Stegemann)

Mittelblockerin Laura Berger war nach dem Pokal-Coup überwältigt: „Es ist einfach unbeschreiblich. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir diesen Pokal jetzt hier gewonnen haben, in dieser unbeschreiblichen Halle. Mit 12.000 Zuschauern, das ist schon das Größte. Es ist einfach unfassbar.“

So groß der Jubel auf Seiten der Suhlerinnen war, so groß war die Enttäuschung beim Allianz MTV Stuttgart, besonders bei Zuspielerin Pia Kästner: „Die Enttäuschung ist schon sehr groß. Es ist schwierig, jetzt hier Worte zu finden. Wir sind sehr schlecht gestartet, kommen dann saugut zurück und haben das Momentum auf unserer Seite – und dann reicht’s halt nicht.“

Im Anschluss an das Frauen-Finale durfte VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler den Sold-Out-Award von SAP-Geschäftsführer Jens Reitmann entgegennehmen – erstmals in der elfjährigen Pokalgeschichte in Mannheim. Unmittelbar danach wurde das Zoi DVV-Pokalfinale durch den Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht offiziell an die Stadt Köln, vertreten durch den Dezernenten für Bildung, Jugend und Sport, Robert Voigtsberger, und die LANXESS arena übergeben, die ab 2027 neuer Austragungsort für das größte Volleyball-Event Deutschlands wird. Anschließend fiel in der Arena der offizielle Startschuss für den Ticketverkauf für die Premiere am 27. Februar 2027 in Köln.


Weitere Stimmen zum Spiel:

László Hollósy, Trainer VfB Suhl LOTTO Thüringen über den Kampfgeist seines Teams:
„Wir sind das Wolfsrudel und wir geben niemals auf. Wir haben mehrfach gezeigt, dass wir richtig kämpfen können und unmögliche Punkte gemacht. Ich habe einfach keine Worte für diesen Sieg.“

Konstantin Bitter, Trainer Allianz MTV Stuttgart über das Comeback seines Teams: „Am Anfang habe ich schon viele Sorgenfalten gehabt, weil wir sehr angespannt waren und keine Lockerheit aufs Feld bekommen haben. Mit dem Rücken zur Wand haben wir dann nochmal alles reingeworfen und uns mit diesem Mut verdient, nochmal zurückzukommen. So zu starten und dann so zurückzukommen, verdient alle Hochachtung, auch wenn wir es nicht geschafft haben am Ende.“


In einem hochdramatischen Finalmatch kämpften Suhl und Stuttgart um jeden Ball.
(Foto: Kevin Mattig)

Spielbericht

Direkt zu Beginn des letzten Zoi DVV-Pokalfinales in Mannheim setzte der VfB Suhl LOTTO Thüringen das erste Ausrufezeichen. Diagonalangreiferin Monica Brancuska zeigte sich zu Beginn in ausgezeichneter Form und zwang Stuttgarts Trainer Konstantin Bitter zu seiner ersten Auszeit (4:0), doch sein Team agierte weiterhin nervös (8:1). Angepeitscht von den lautstarken eigenen Fans spielte Suhl das Match von vorne und baute den Vorsprung dank vieler spektakulärer Abwehraktionen auf 13:5 aus. Stuttgarts Angriffe blieben immer wieder im wachsamen Thüringer Block hängen. Nach einer erfolgreichen Challenge konnte Stuttgarts Mittelblockerin Lucia Varela mit einem spektakulären Schnellangriff auf 17:9 stellen. Doch Suhl blieb weiter dominant, Zuspielerin Lara Nagels setzte ihre Angreiferinnen immer wieder geschickt in Szene; auf der Gegenseite waren die Angriffe nicht zwingend genug. Auch die Suhler Kapitänin Roosa Laakkonen war für die Schwäbinnen nicht zu halten. Aber der Allianz MTV Stuttgart fand seinen Kampfgeist und wehrte sich gegen den drohenden Satzverlust. Der Suhler Chefcoach László Hollósy reagierte beim Stand von 24:17 mit einer Auszeit, um den gegnerischen Rhythmus zu unterbrechen – und das mit Erfolg. Den vierten Satzball verwandelte Sanaa Dotson zum 25:17.

Die Außenangreiferin brachte ihr Team auch im zweiten Durchgang per Ass mit 3:0 in Front. Und wie im ersten Satz musste Konstantin Bitter beim Stand von 4:0 zur Auszeit greifen. Sowohl Pauline Martin als auch Antonia Stautz setzten mit zwei kraftvollen Angriffen Ausrufezeichen auf Stuttgarter Seite. Suhl spielte jedoch weiterhin unbeeindruckt, und die variabel angreifende Mackenzie Foley hielt den Vier-Punkte-Abstand aufrecht (9:5). Zuspielerin Lara Nagels baute mit einem Blockpunkt auf 12:7 aus. Es folgte eine sehr lange Rally mit starker Abwehr auf beiden Seiten, die Pauline Martin mit einem krachenden Block für den Allianz MTV beendete. Der ersehnte Weckruf? Nein, abermals benutzte Mackenzie Foley geschickt den gegnerischen Block – Stuttgart reagierte bei 14:8 mit dem zweiten Time-out. Nach einer erfolgreichen Challenge verkürzte Stuttgart auf 17:12, konnte die Unsicherheiten im Angriffsspiel jedoch nicht abstellen. Trotz eines Netzfehlers von Sanaa Dotson ging Suhl mit 23:15 komfortabel in den Schlussspurt. Dort zeigte sich ein ähnliches Bild wie in Durchgang eins: Nach drei abgewehrten Satzbällen griff László Hollósy zur Auszeit, und in der Folge sicherte sich sein Team auch den zweiten Satz (25:18).

In Satz drei erwischte Stuttgart einen besseren Start und ging mit 3:2 in Führung. Sanaa Dotson stellte mit einem cleveren Tip-Ball den Gleichstand her (4:4). Vor allem im Block schafften es die Schwäbinnen jetzt immer wieder, den Suhler Angriff zu bremsen, allen voran Lucia Varela, die nach einem Overpass Suhls und einem Ass auf 11:7 stellte. Bei 7:12 reagierte László Hollósy bereits mit seiner zweiten Auszeit, doch sein Team leistete sich auch in der Folge viele Angriffsfehler, und Stuttgart erspielte sich daraufhin viel Selbstvertrauen und ging mit 17:8 deutlich in Führung. Suhl hingegen wirkte inzwischen verunsichert und verlor den Zugriff auf das Spiel. Die Stuttgarter Außenangreiferin Anna Koulberg markierte mit einem Blockpunkt das 18:11 für Stuttgart. Nach einer erfolgreichen Challenge und einem Angriff über Kopf brachte Brancuska ihr Team wieder auf sechs Punkte heran (13:19), doch Varela, die diesem Satz klar ihren Stempel aufdrückte, brachte Stuttgart mit 22:14 auf die Zielgerade. Ein Block von Anna Koulberg führte den deutlichen Satzgewinn herbei (25:15) und machte das Spiel wieder völlig offen.

Satz vier begann als Schlagabtausch mit offenem Visier: Brancuska punktete auf der einen, Varela krachend auf der anderen Seite. Doch im weiteren Verlauf zeigte Suhl die zwingenderen Aktionen, und der Allianz MTV reagierte bei 3:7 mit seiner ersten Auszeit. Brancuska legte den Ball clever hinter den Block, punktete über die Pipe und stellte per hartem Angriff über den Kopf auf 10:4. Stuttgart kämpfte, und Mikala Mogensen verwandelte mit einem klugen Schlag auf den Suhler Block zum 13:10, ehe ihre Teamkollegin Pauline Martin das 14:12 besorgte. Ein Block von Anna Koulberg gegen Dotson führte zum Ausgleich, und bei 17:16 griff Suhls Trainer zum Time-out. Doch Stuttgart nutzte das Momentum und baute mit den begeisterten Fans im Rücken die Führung aus (21:17). Suhl aber gab den Satz nicht verloren, und Mackenzie Foley verkürzte auf 22:20. In der Crunchtime hatte Stuttgart in einem langen Ballwechsel die besseren Nerven, und die überragende Mogensen führte ihr Team in den entscheidenden fünften Satz.

Beide Teams machten im Tie-Break dort weiter, wo sie in Durchgang vier aufgehört hatten – umkämpfte Ballwechsel prägten den Beginn (2:2). Mit einer leidenschaftlichen Leistung egalisierte Stuttgart eine Suhler Führung. Beim Seitenwechsel lag der VfB Suhl LOTTO Thüringen hauchdünn vorne (8:7), doch Zuspielerin Pia Kästner sorgte mit einem Angriff auf Stuttgarter Seite für den Ausgleich. Auch zu Beginn der Crunchtime des Satzes konnte sich kein Team klar absetzen (11:11), erst ein Netzfehler Suhls führte zu einem Zwei-Punkte-Vorsprung, aber Mackenzie Foley und Sanaa Dotson egalisierten, sodass Konstantin Bitter bei 13:13 zur Auszeit griff. Mit einem Block erspielte sich Suhl den Matchball zum Titel, den Suhls Kapitänin Roosa Laakkonen mit einem weiteren Block verwandelte (15:13). Topscorerin des Matches wurde Monica Brancuska mit 33 Punkten.

28.02.2026, 20:09

Abschied aus Mannheim: Zoi DVV-Pokalfinale am Samstag mit vielen Extras

Pokal | VBL-News

Das Zoi DVV-Pokalfinale feiert am 28. Februar 2026 nach elf Jahren seinen emotionalen Abschied aus Mannheim. In der ausverkauften SAP Arena erwartet die Zuschauer:innen noch einmal ein Volleyball-Spektakel für die ganze Familie – voller Spannung, Emotionen und unvergesslicher Momente. Aber auch bei Dyn können Fans den doppelten Kampf um den letzten Titel in Mannheim live erleben.

Um 16 Uhr beginnt das Frauenfinale zwischen dem VfB Suhl LOTTO Thüringen und Allianz MTV Stuttgart. Ab 19 Uhr kämpfen dann bei den Männern der VfB Friedrichshafen und die SVG Lüneburg um den ersten Titel des Jahres. Alle Informationen rund um das Event gibt es hier im Überblick.
 

Neue Impulse durch Zoi

Dank des neuen Namensgebers Zoi werden die beiden Finalspiele auf innovative Weise erlebbar. Gemeinsam mit Kollmann Media setzt die VBL verschiedene Live-Formate in der Arena um: Aufschlag-Geschwindigkeiten, Teamstatistiken, Noise Meter, Live-Scoreboard und die „Klapptafel 2.0“ – so kommen Fans noch näher an die Matches und ihre Stars heran. Zusätzlich bringt Zoi interaktive Formate wie die Selfie-Wall, das KI-gestützte „Zoi Job Roulette“ oder Mitmach-Spiele direkt zu den Besucher:innen.
 

Panels & Workshops

DEKRA veranstaltet am Samstag nach dem Frauen-Finale ein Panel zum Thema: „Frauen im Sport – Wenn starke Partnerschaften die Geschichte mitschreiben“. Mit dabei sind unter anderem: Hockey-Olympiasiegerin Fanny Rinne, Rebecca Quebbemann, Karla Borger, Maria Segura und Friedemann Bausch (DEKRA). Moderiert wird das Panel von Irina Schlauch.

Spontent-Geschäftsführer Alexander Walkenhorst wird unter dem Motto „Was geht ab @Volleyball“ Impulse zur Weiterentwicklung des Sports geben und in einem Q&A Einblicke in seine Erfahrungen mit innovativer Sport-Medialisierung gewähren.

Die AOK Baden-Württemberg – Gesundheitskasse Rhein-Neckar-Odenwald – veranstaltet am Freitag zudem einen Workshop zu den Themen Stressmanagement und Resilienz.
 

Starkes Zeichen für Inklusion: Premiere der Live-Audiodeskription

Erstmals wird das Zoi DVV-Pokalfinale mit einer Live-Audiodeskription für sehbehinderte und blinde Fans angeboten. Bis zu 30 kostenfreie Plätze stehen für Menschen mit Seheinschränkungen und ihre Begleitpersonen zur Verfügung. Geschulte Reporter:innen beschreiben das Spielgeschehen inklusive Taktik, Emotionen und Atmosphäre in Echtzeit – für ein intensives Volleyball-Erlebnis für alle. Dank des inklusiven Sparda Fanradios können Zuschauer:innen mit Sehbehinderung den Titelkampf der Frauen und Männer auf der offiziellen Pokal-Website auch live im Stream erleben.


Fans können sich beim letzten Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim auf viele Mitmach-Aktionen und technische Innovationen freuen.
(Foto: Florian Treiber)

Mitmach-Aktionen in der Arena

Auch abseits des Courts lohnt sich ein Besuch der Aktionsflächen in der Arena, denn viele Partner wie die AOK, DEKRA und Zoi laden in der SAP Arena an ihren Promo-Ständen zu interaktiven Aktionen und Gewinnspielen ein. An den Ständen von 2fingerapparel und Mizuno können sich Fans mit Merch, Kleidung und Schuhen eindecken. Darüber hinaus präsentiert Perpedes professionelle orthopädische Einlagen speziell für Sportler:innen.
 

FINN macht mobil

FINN engagiert sich in der Halle und präsentiert die Player of the Match sowie die Kisscam. Außerdem sorgt der Offizielle Mobilitätspartner der Volleyball Bundesliga mit einer besonderen Aktivierung für ein echtes Highlight. Im Arenaumfeld verlost FINN ein Fahrzeug von MG im Auto-Abo – mit einer Laufzeit von einem Jahr.
 

Der Kampf um den ersten Titel des Jahres – live bei Dyn und SPORT1

VBL-Medienpartner Dyn ist beim spektakulären Finale mittendrin. Moderatorin Anett Sattler begleitet beide Finals. Das Endspiel der Frauen kommentieren die Dyn-Experten Jannik Schiller und Karla Borger. Im Männerfinale sitzen Alexander Walkenhorst und Martin Stuber am Mikrofon. Sendestart ist bei beiden Begegnungen 30 Minuten vor dem ersten Aufschlag. Das Finale der Frauen wird außerdem bei SPORT1 im Free-TV zu sehen sein. Dort kommentiert Dirk Berscheidt.
 

Informationen zur Anreise

Alle Tickets berechtigen am Veranstaltungstag zur kostenfreien Hin- und Rückfahrt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Mannheim ist nicht vom Streik im Nahverkehr betroffen – Busse und Bahnen fahren planmäßig.

Die Haltestelle „Mannheim ARENA/Maimarkt“ wird von den S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S4, S51 sowie von Regionalbahnen aus Richtung Heidelberg, Weinheim oder über den Mannheimer Hauptbahnhof angefahren.

Ausführliche Infos zur Anreise und zu Parkmöglichkeiten gibt es auf der Website der SAP Arena.
 

Die Duelle der Gegensätze

Frauen (16 Uhr): Premiere in Mannheim für den VfB Suhl LOTTO Thüringen – 18 Jahre nach dem ersten Triumph soll der zweite Pokaltitel folgen. Allianz MTV Stuttgart steht zum siebten Mal im Finale in Mannheim und peilt den sechsten Pokalsieg an. Die Generalprobe in der Liga entschied Suhl zuletzt mit 3:2 für sich.

Männer (19 Uhr): Neuauflage der Endspiele von 2015, 2019 und 2022 – bislang triumphierte jeweils der VfB Friedrichshafen. Die SVG Lüneburg will im vierten Anlauf endlich den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte gewinnen, während der VfB seinen 18. Pokalsieg anstrebt.
 

Ein Abschied als Aufbruch

Zwischen den beiden Finalspielen wird Deutschlands größtes Volleyball-Event feierlich in die nächste Ära überführt. Mit der Premiere in der LANXESS arena Köln am 27. Februar 2027 beginnt ein neues Kapitel. Volleyballfans können sich ab Samstag, 18 Uhr, ihre Tickets sichern – inklusive eines zeitlich begrenzten Frühbucherrabatts.
 

Das Zoi DVV-Pokalfinale am Samstag, 28. Februar 2026, im Überblick:

  • Sa, 28.02.26, 16:00 Uhr, VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Allianz MTV Stuttgart
  • Sa, 28.02.26, 19:00 Uhr, VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg *

* Der Spielbeginn kann sich verzögern

Das inklusive Sparda Fanradio sowie alle Infos rund um das Event gibt es unter dvv-pokal.de.

26.02.2026, 15:38

Pokallegende Max Günthör: Das wird kein gewöhnliches Spiel

Pokal | VBL-News

2015 beendete Mittelblocker Max Günthör seine aktive Karriere als Volleyballer. Einen Titel hat der heute 40-Jährige aber bis heute behalten: Er ist der unangefochtene „König von Halle“, wo das Pokalfinale bis vor elf Jahren ausgetragen wurde. Unglaubliche neunmal wurde Günthör deutscher Pokalsieger – ein bis heute unerreichter Spitzenwert. Im Interview verrät er, wie sich ein Pokalfinale anfühlt, wen er am 28. Februar in der SAP Arena in der Pole Position sieht und warum ihn ein solches Spiel immer noch kitzelt.

Herr Günthör, wenn jemand weiß, wie man Pokalsieger wird, dann Sie. Können Sie uns kurz erklären, wie das funktioniert?
(lacht) Gar kein Problem. Ich würde es ganz grob so zusammenfassen: Go big or go home. Es ist das letzte Mal in Mannheim, die Halle ist ausverkauft. Das musst du komplett aufsaugen und genießen.

Sie können das jetzt nach Karriereende einfach sagen. Aber ist es nicht eine unglaubliche Herausforderung, vor allem für die jungen Spieler, vor so einer Kulisse zu bestehen? Hat man da nicht vor dem Spiel ein klein wenig Bauchschmerzen?
Definitiv. Und zwar nicht nur ein kleines bisschen, sondern da hat jeder die Hosen voll. An jeder Ecke wird einem bewusst, dass das kein normales Spiel ist. Dann sind da 12.000 Zuschauer in der SAP Arena. Es hilft am meisten, sich auf sich selbst zu konzentrieren und den eigenen Rhythmus zu finden. Es geht um Routine, aber ich bin mir auch sicher, dass diese Partie unglaublich nervös sein wird.

Die Frage erübrigt sich jetzt fast – aber es ist mit einem normalen Bundesligaspiel nicht zu vergleichen?
Null, einfach überhaupt nicht. Es wird die Mannschaft gewinnen, die diese große Herausforderung am besten annehmen kann. Du brauchst ein oder zwei Spieler auf dem Feld, die die Situation verstehen und annehmen. Die können dann eine ganze Mannschaft tragen – wahrscheinlich auch zum Pokalsieg.


Max Günthör (Mitte) etablierte den Pokaljubel in Halle (Westfalen) als festen Termin im Friedrichshafener Volleyball-Kalender.
(Foto: Guenter Kram)

Was wird denn in diesem Duell Friedrichshafen gegen Lüneburg noch wichtig werden?
Das ist jetzt keine große Überraschung, die ich preisgebe. Aber es wird für Friedrichshafen definitiv der Aufschlagdruck sein. Wenn der nicht da ist, befürchte ich, dass die Variabilität der SVG zu groß sein könnte. Dazu kommt, dass Friedrichshafen mit der Breite des Kaders punkten kann. Es wird nur funktionieren, wenn die Häfler die Last verteilen und nicht ein Spieler die ganze Verantwortung tragen muss.

Schauen Sie sich die Partie denn in der Halle oder vor dem Stream an?
(lacht) Tatsächlich werde ich vor Ort sein, da ich ja auch Teil des Beirats der Volleyball GmbH bin. Ich habe aber keine Ahnung, ob ich es schaffe, mir das auf meinem Stühlchen auf der Tribüne anzuschauen, oder ob ich näher ans Feld muss, weil ich es nicht aushalte.

Das überrascht jetzt ein wenig. Sie wirken sonst gar nicht so, als könnte Sie etwas nervös machen?
Doch, diese Spiele – da kitzelt es wieder. Das war auch bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris so. Es ist diese ganze Atmosphäre solcher großen Spiele vor zwölftausend Menschen. Ligaspiele bekommen mich nicht mehr, aber so etwas ist einfach einmalig.

Dann fehlt noch eine Frage, vielleicht die wichtigste. Welches Team reckt am Ende den Pokal in die Höhe?
Was soll ich da jetzt sagen – außer der VfB Friedrichshafen? Ich weiß aber sogar, wie das Spiel verlaufen wird: Lüneburg holt sich zweimal die Satzführung, Friedrichshafen gleicht zweimal aus und holt sich das Ding dann im fünften Satz.

25.02.2026, 16:48

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