DVV Pokalfinale am 28.02.2021 in der SAP Arena Mannheim
DVV Pokalfinale am 28.02.2021 in der SAP Arena Mannheim
  • Die Mitte überragt: Fans wählen Barfield und Imhoff zu MVPs

    Die Mitte überragt: Fans wählen Barfield und Imhoff zu MVPs

    VBL | Pressemitteilungen
    Die Stars des DVV-Pokalfinals sind Mittelblockerin Lauren Barfield und Mittelblocker Facundo Imhoff.

    Die Stars des DVV-Pokalfinals sind Mittelblockerin Lauren Barfield und Mittelblocker Facundo Imhoff: Beide wurden von den Fans in der DVV-Pokal App zu den wertvollsten Spieler*innen gewählt und krönten ihren Tag noch mit einem individuellen Titel.


    Facundo Imhoff (United Volleys Frankfurt) und Lauren Barfield (SSC Palmberg Schwerin) mit ihren MVP-Pokalen (Foto: Conny Kurth)

    Sowohl Barfield als auch Facundo steuerten die meisten Blockpunkte für ihr Team (jeweils vier) bei und verwandelten nahezu alle Angriffe, die sie serviert bekamen. Während Barfield 77% (10/13) ihre Versuche in Punkte umwandelte, war die Quote bei ihrem Frankfurter Pendant mit 80% (8/10) noch etwas besser.

    Zu gewinnen gibt es aber auch noch etwas für die Fans: Im DVV-Pokalquiz gibt es bis Montag (1. März 2021, 18:00 Uhr) noch zwei signierte Bälle vom DVV-Pokalfinale zu gewinnen.

    28.02.2021 22:13
  • Frankfurt feiert historischen Titel

    Frankfurt feiert historischen Titel

    VBL | Pressemitteilungen
    Es ist vollbracht: Die United Volleys Frankfurt haben ihren ersten Titel der noch jungen Vereinsgeschichte gewonnen.

    Es ist vollbracht: Die United Volleys Frankfurt haben ihren ersten Titel der noch jungen Vereinsgeschichte gewonnen: Im DVV-Pokalfinale in der SAP Arena in Mannheim erfüllten sie sich ihren Traum mit einem 3:0 (25-23, 25-21, 25-22)-Sieg gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Bester Scorer auf dem Weg zum Titel wurde Frankfurts Daniel Malescha mit 15 Punkten.


    Der erste Titel ist perfekt: die United Volleys Frankfurt gewinnen den DVV-Pokal 2021 (Foto: Conny Kurth)

    Sechs Jahre lagen zwischen Vereinsgründung und dem ersten Titel. 2015 starteten die United Volleys Frankfurt, damals noch unter dem Namen United Volleys Rhein-Main, in der Volleyball Bundesliga. 2021 konnten sie auf dem Siegerpodest der SAP Arena erstmals einen Titel in die Höhe stemmen.

    "Mir bedeutet es sehr viel"

    Vorbehalten blieb dieser Moment Jochen Schöps, für den das Erlebnis gleich doppelt schön war: „Es ist mega geil. Wir wissen, dass die Netzhoppers besser spielen können, wir haben es heute aber geschafft, sie gut unter Druck zu halten. Jetzt ist es Freude pur, für United ist es ein unglaublicher Erfolg“, sagte er nach dem Spiel, um dann zu merken, dass es auch für ihn eine historische Rückkehr war.

    Denn für Schöps lag der letzte Pokal-Erfolg 14 Jahre zurück: „Wow, das ist eine lange Zeit. Mir persönlich bedeutet es sehr viel. Diesmal ist es sogar ein anderer Pokal, den ich ehrlich gesagt auch schöner finde“, berichtete der ehemalige Nationalspieler, der zwölf Zähler zum Sieg beisteuerte, mit einem Lächeln.

    Auf dem Weg dorthin agierte Frankfurt mit ungewohnt starken Aufschlägen, was die Netzhoppers in der Annahme vor Probleme stellte und sie immer wieder in schwierige Angriffssituationen brachte. So kam lediglich Außenangreifer Karli Allik auf eine zweistellige Punkteausbeute (10 Zähler), insgesamt fanden nur 39 Prozent der Angriffe ihren Weg ins gegnerische Feld.

    „Die vermeintlich instabilen Faktoren der Frankfurter waren heute sehr gut. Sie haben sehr gut aufgeschlagen. Aber ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie haben alles gegeben. Wir wissen, dass wir ein Risiko eingegangen sind mit der Zuspielposition, Mitte des zweiten Satzes hatte er wieder Schmerzen. Vielleicht haben wir dann nicht mit 100% gespielt. Aber ich kann meinem Team nichts vorwerfen“, sagte Netzhoppers Coach Christophe Achten nach der Partie.

    United-Coach lobt Entwicklung

    Seinem Gegenüber, Frankfurts Juan Manuel Serramalera, stand die Freude dagegen ins Gesicht geschrieben: „Ich bin extrem glücklich, natürlich mit dem Ergebnis, aber vor allem auch mit der Antwort der Mannschaft auf diesen Gegner. Obwohl einige Spieler nicht aktiv dabei sein konnten, hat die Mannschaft eine sehr gute Leistung gezeigt, darauf bin ich sehr stolz. Die Entwicklung des Teams über die Saison ist bemerkenswert.“

    Bemerkenswert war auch die mentale Verfassung der Frankfurter, die Königswusterhausen nach der 2:0-Satzführung auch in engen Momenten nicht mehr ins Spiel zurückkommen ließen. Am Ende war es Schöps, der in seiner unnachahmlichen Art und mit viel Auge, als er den Block anschlug, für vier Matchbälle zum 24:20 im dritten Satz sorgte. Nach zwei abgewehrten Punkten setzte Tim Grozer den Schlussakkord mit einem harten Angriff, der von den Fingerspitzen des Netzhoppers-Block ins Aus flog und den großen Emotionen freien Lauf ließ.

    In Papas Fußstapfen

    Auch für Grozer ein besonderer Erfolg: Nach 1991 und 1993 (Georg Grozer Senior) war es der dritte Pokaltitel für seine Familie: "Pokalfinale ist das größte Event in Deutschland. Und es spricht für sich, dass sich zwei Teams qualifiziert haben, die hier noch nie gespielt haben. Besonders für mich ist es ein tolles Erlebnis, weil mein Papa das Ding 1993 nach Hause geholt hat. Jetzt darf ich in seine Fußstapfen treten, das fühlt sich toll an."

    28.02.2021 21:30
  • Schwerin fliegt zum siebten Pokal-Titel

    Schwerin fliegt zum siebten Pokal-Titel

    VBL | Pressemitteilungen
    Titel Nummer sieben ist perfekt: Der SSC Palmberg Schwerin hat sich zwei Jahre nach dem letzten Triumph wieder zum DVV-Pokal Champion gekrönt.

    Titel Nummer sieben ist perfekt: Der SSC Palmberg Schwerin hat sich zwei Jahre nach dem letzten Triumph wieder zum DVV-Pokal Champion gekrönt. In der SAP Arena in Mannheim besiegte das Team von Coach Felix Koslowski den SC Potsdam klar in drei Sätzen mit 3:0 (25-19, 25-13, 25-18). Potsdam verpasste dagegen den historisch ersten Titel der Vereinsgeschichte.


    Jubel nach dem siebten Pokalsieg beim SSC Palmberg Schwerin (Foto: Conny Kurth)

    Als der letzte Ball im Netz landete, brandete großer Jubel auf der Schweriner Seite auf. Dieser ließ kurz vergessen, dass die SAP Arena in diesem Jahr auf Zuschauer verzichten musste. Emotional wurde es trotzdem: Schwerins Coach Felix Koslowski ließ sich zu Boden fallen und tanzte anschließend mit Co-Trainer und Team.

    „Das war beeindruckend“

    „Wir haben uns im Team gegenseitig Vertrauen gegeben. Ich freue mich so sehr für diese Mannschaft und Gruppe. Ich bin einfach stolz“, freute sich Koslowski und zeigte sich gleichzeitig überrascht: „Ich hätte mit dem Ergebnis nicht gerechnet. Auch nicht, dass unsere junge Mannschaft es so cool und mutig runter spielt – das war beeindruckend.“

    Zuvor sahen die TV-Zuschauer auf SPORT1 ein unerwartetes Match. Die Ergebnisse im Vorfeld des Finalspiels versprachen Spannung: In der Volleyball Bundesliga lieferten sich beide Teams in den vergangenen Liga-Duellen ausschließlich Fünf-Satz-Matches. Davon war im Pokalfinale dagegen nur noch selten etwas zu sehen.

    „Es war ein einseitiges Spiel. Schwerin hat stark gespielt, man hat einfach auch die Erfahrung gemerkt, die sie in solchen Spielen haben. Auf der anderen Seite fehlt uns diese Erfahrung und wir waren wir vielleicht auch ein bisschen von der Situation überwältigt, da es das erste Finale war“, sagte Potsdam-Trainer Guillermo Naranjo Hernández im Anschluss.

    Lauren Barfield überragt

    Dies machte sich im Spiel bemerkbar: Die US-Amerikanerin Lauren Barfield war im Angriff nicht zu stoppen. Mit 14 Punkten und einer Angriffsquote von überragenden 77 Prozent wirbelte sie die Abwehr der Potsdamerinnen durcheinander. Die Schwerinerinnen hatten wiederum in der Abwehr fast immer die Hände dran oder packten im Block zu (neun Punkte).

    So zerschlug sich nach der 2:0-Satzführung auch im dritten Satz schnell die Hoffnung, als Potsdam kurzzeitig auf 15:16 verkürzen konnte. Fünf Schweriner Punkte in Folge ebneten den Weg zum siebten Pokal-Erfolg der Vereinsgeschichte, bei dem auch Anna Pogany ihre Erfolgsserie fortsetzen konnte.

    Nummer drei für Pogany

    "Wir konnten alles umsetzen, sind von der ersten Sekunde aggressiv gewesen. Der Pokal liegt mir wohl", freute sie sich. Es war ihr drittes Pokalfinale und ihr dritter Sieg. 2014, damals noch in Hallen/Westfalen, gewann sie mit den Roten Raben Vilsbiburg , 2019 folgte der Schweriner Sieg in Mannheim. Zwei Jahre später darf sie erneut die 61 Zentimeter hohe und sieben Kilogramm schwere Trophäe nach oben stemmen.

    28.02.2021 21:25
  • #MissionMannheim: „Emotionen sind essenziell“

    #MissionMannheim: „Emotionen sind essenziell“

    Pokal | News
    Vor dem DVV-Pokalfinale am Sonntag in Mannheim haben wir die Stimmen der Finalisten bei den Männern gesammelt.

    Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Männer-Teams gibt es hier.


    Zwei Debütanten im DVV-Pokalfinale: Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt (Foto: Corinna Seibert)

    Pre-Game-Show vor dem Start

    Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

    Die Männer-Teams starten am Abend

    Nach dem Finale der Frauen geht es 17:00 Uhr mit dem Männer-Finale weiter. Auch hier ist SPORT1 live im Free-TV dabei.

    Netzhoppers Coach Christophe Achten über…

    …die Bedeutung des Finaleinzugs für den Verein: „Die Fans der Netzhoppers sind sehr stolz und freuen sich auf das Finale. Auch für den Verein ist es eine überraschende Wendung in dieser Saison und ein sehr positives Ereignis in einem schwierigen Jahr wie diesem. Wir freuen uns sehr auf das Finale.“

    …die Saisonduelle gegen Frankfurt: „Wir haben zweimal gegen Frankfurt gewonnen, aber im Pokalfinale starten beide Teams bei null. Frankfurt ist für mich die größere Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern. Ich sehe den 60:40-Vorteil für Frankfurt. Mental sind die beiden gewonnenen Liga-Duelle natürlich gut, aber am Sonntag fangen wir neu an.“

    …die Schlüssel zum Sieg: „Am Sonntag wird es für uns wichtig, dass wir unser eigenes Niveau abrufen können, auch in dieser großen Halle, in einem Finalspiel. Frankfurt hat meines Erachtens den besten Libero der Liga, ich bin ein großer Fan von ihm. Auch Jochen Schöps und Daniel Malescha sind sehr erfahrene Pokalspieler, darin sehe ich die Stärke der Frankfurter. Sicherlich haben beide Mannschaften aktuell Verletzungssorgen und damit einzelne Schwächen. Die Teams liegen vom Niveau sehr eng beieinander. Am Ende wird der gewinnen, der die besseren Nerven hat.

    …die fehlenden Zuschauer in der SAP Arena: „Ohne Zuschauer zu spielen wird, denke ich, kein Problem für das Team. Daran sind wir in dieser Saison gewöhnt. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil für meine junge Mannschaft und der geringeren Pokalfinal-Erfahrung. Auf jeden Fall müssen wir die Stimmung in der Halle selber machen, um unseren Energielevel hochzuhalten. Das Pokalfinale ist auch für mich als Headcoach der größte sportliche Erfolg. Da reicht nur die Pokalfinalteilnahme in Belgien heran.“

    Frankfurts Coach Juan Manuel Serramalera über…

    …den Weg ins Finale: „Der Pokalsieg gehört zu den großen Saisonzielen und ich bin sehr stolz auf mein Team, dass wir in dieser Saison im Finale stehen. Wir hatten in dieser Saison bisher nicht immer die Stabilität, viele Wechsel und Verletzungen während der Spielzeit. Dadurch mussten wir uns immer wieder auf neue Situationen einstellen. Es war keine einfache Saison mit der Pandemie und unserem vergleichsweisen kleinen Team. Im Pokal hatten wir sehr gute Spiele gegen Bühl (Viertelfinale) und Friedrichshafen (Halbfinale). Deshalb, denke ich, sind wir, wie die Netzhoppers, auch verdient im Finale.“

    …das Finale gegen die Netzhoppers: „Das wird wieder eine große Herausforderung, aber wir werden alles geben. In den Liga-Duellen gegen Bestensee haben wir etwas geschwächelt. Vielleicht ist das ihr Vorteil, dass sie gewonnen haben, aber am Sonntag versuchen wir es wieder. Pokal-Endspiele sind immer besonders, du musst auf den Punkt performen und Emotionen sind essenziell. Es ist ein anderer Druck als in Ligaspielen, da hilft Erfahrung immer.“

    …über seine Arbeit mit Jochen Schöps: „Ich habe mit Jochen drei Jahre im Nationalteam zusammengearbeitet. Er ist ein überragender Spieler und Teamkollege. Jetzt bringt er sehr viel Erfahrung in mein Team, großen Kampfgeist und ist ein großes Vorbild. Es hilft uns extrem, dass er zum Team gehört.“

    Netzhoppers Mittelblocker Yannick Goralik über…

    …den Kampfgeist des Teams: In dieser Saison haben wir großartige Teamleistungen abrufen können. Immer, wenn es darauf ankam, konnten wir zurückschlagen. Diese Spiele prägen und als Team und machen uns stärker. So etwas saugt man auf und vergisst es nicht mehr so schnell als Team. Es macht uns stärker.“

    …den Weg ins Finale, auf dem man alle Gegner mit 3:2-Siegen ausschaltete: „Anfang der Pokalsaison haben wir uns gedacht, dass wir den Fans etwas liefern müssen, wenn die schon nicht in die Hallen kommen können. Unsere Pokalstrategie dieses Jahr war: Wir wiegen den Gegner in den K.o.-Duellen in Sicherheit, liegen 0:2 hinten und kommen dann 3:2 zurück – beste Unterhaltung für die Zuschauer (lacht). Aber wie schon gesagt: In den entscheidenden Momenten waren wir als Team da.“

    …das Duell am Sonntag: „Im Hinblick auf das Finale steigt jetzt natürlich der Puls und man muss sich extrem fokussieren. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. K.o.-Spiele, die Auslosungen, der mögliche Heimvorteil, die verschiedensten Konstellationen, es kann so viel passieren. Und dann stehen eben auch mal Frankfurt und die Netzhoppers im Finale.“

    Frankfurts Diagonalangreifer und ehemaliger Nationalspieler Jochen Schöps über…

    …seine Rückkehr auf die Finalbühne nach 14 Jahren: „Es ist sehr schön, dass ich den Moment eines Pokalfinals noch einmal erleben darf. Dies ist ein besonderer Moment – für alle Spieler und einen Verein. Pokalspiele sind speziell.“

    …die Unterschiede am Sonntag: „Pokalspiele sind immer Momentaufnahmen. Eine Momentaufnahme des Teams, was es an diesem Tag leisten kann. Es kann alles passieren. Es gibt keinen Favoriten. Derjenige, der sein Potenzial in diesem einen Spiel besser abrufen kann, der gewinnt.“

    …das Besondere am aktuellen Team, das zum ersten Mal in der Frankfurter Vereinsgeschichte ein Pokalfinale erreicht hat: „Unser Team ist sehr lernwillig und -fähig. Wir hatten auch Pech in dieser Saison, mussten uns immer wieder an neue Situationen anpassen und das Beste daraus machen. Dazu gehört auch ein bisschen Glück, ein bisschen Können und der Wille.“

    …seine Erfahrungen und wie er dem Team damit helfen kann: „Als Ruhepol auf dem Feld und zuvor im Training. Das Pokalfinale wird etwas sehr Besonderes sein, auch ohne die Zuschauer in der Halle. Vielleicht kann ich der Mannschaft helfen, mit dem Druck umzugehen, den Spaß am Spiel zu erhalten und das, was wir tagtäglich trainieren umzusetzen. Wir müssen an dem, was wir können, auch in Drucksituationen festhalten. Wenn ich selbst dann noch halbwegs mein Spiel abrufe, wäre das natürlich gut (lacht).“

    23.02.2021 15:50
  • #MissionMannheim: "Die Leute hier verdienen den Titel"

    #MissionMannheim: "Die Leute hier verdienen den Titel"

    Pokal | News
    Vor dem DVV-Pokalfinale haben wir uns bei den beiden Finalisten der Frauen umgehört.

    Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Frauen-Teams gibt es hier.


    Ein Duell auf Augenhöhe: SC Potsdam gegen SSC Palmberg Schwerin im DVV-Pokalfinale (Foto: Michael Dittmer)

    Pre-Game-Show vor dem Start

    Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

    Die Frauen-Teams beginnen

    Den Startschuss am Sonntag geben die Frauen, die ab 14:15 Uhr um den Titel spielen. SPORT1 überträgt live im Free-TV.

    Schwerins Coach Felix Koslowski über…

    …den Sieg vor zwei Jahren: „2019 war der erste Pokalsieg für Schwerin in Mannheim und für mich der erste Pokaltitel. Als Verein hat uns das viel Lust auf mehr gemacht. Der Pokal ist einer der zwei wichtigsten Titel, die man in Deutschland gewinnen kann. Das Pokalfinale, mit allem was normalerweise und in den letzten Jahren dazugehört, ist das Volleyball Highlight-Event des Jahres. Der Reiz dort zu spielen, ist für alle extrem groß.“

    …die engen Duelle gegen Potsdam: „Das Finale gegen Potsdam wird sehr, sehr spannend. In den vergangenen vier Liga-Duellen ging es immer über fünf Sätze. Der Sieg im letzten Duell gegen Potsdam gibt uns natürlich ein gutes Gefühl, trotzdem werden sich beide Mannschaften in Mannheim auf Augenhöhe begegnen. Da brauchen wir auch das Glück auf unserer Seite.“

    …das Trainer-Duell an der Seitenlinie: „Guillermo Naranjo Hernández ist einer der besten Trainer, den wir in der Liga haben und ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit. Ich freue mich auch auf diese Rivalität an der Seitenlinie. Am Sonntag wird es darum gehen, wer seine Nerven besser im Griff hat, wenn Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen."

    Potsdams Coach Guillermo Naranjo Hernández über…

    …seine Erwartungen im Finale: „Die Spiele gegen Schwerin sind immer schwere Begegnungen. Sie sind ein großartiges Team, da müssen wir unser bestes Spiel machen. Sie haben eine großartige Offensive und sind auf allen Positionen gut besetzt. Wir müssen sicher sehr gut aufschlagen, um sie weg vom Netz zu halten, ein stabiles Side-Out spielen und in der Block-Abwehr gut arbeiten, dann ist alles möglich."

    …die Bedeutung von Finalspielen: "Pokal-Endspiele sind Thriller, es kann alles passieren, alles ist möglich. Kleinste Änderungen oder Einflüsse ändern das Spiel. Wir wissen aber, was wir können. Wenn wir das auf das Feld bringen, wird es wieder ein spannendes Spiel gegen Schwerin.“

    …die Bedeutung des Titels für Potsdam: „Für den Verein wäre es großartig, diesen Titel zu gewinnen. Einfach für alle, die hier einen großartigen Job machen rund um das Team. Und natürlich für die Fans. Die Leute hier verdienen den Titel. Man war oft nah dran und ich bin stolz, dass ich hier die Möglichkeit habe, mit meiner Mannschaft um den Sieg zu spielen.“

    Schwerins Libera Anna Pogany über…

    …ihre Erfahrungen mit insgesamt drei Finalteilnahmen: „Alle Pokal-Endspiele, die ich bereits bestreiten durfte, werde ich nie vergessen. Gerade meinen ersten Titel mit Vilsbiburg 2014. Das sind ganz besondere Spiele. Ich denke nicht, dass ich einen Vorteil durch die Pokalfinal-Erfahrung habe, da in diesem Jahr alles anders ist und wir auch viele neue Spielerinnen im Team haben, die das nicht kennen.“

    …die starken Ergebnisse der letzten Wochen mit sechs Siegen aus sieben Spielen: „In den letzten Spielen habe ich nur von Spiel zu Spiel geschaut, jedes Spiel positiv anzugehen war wichtig. Dementsprechend realisiert man dann gar nicht, dass man eine Erfolgs-Serie hinter sich hat. Wir sind aktuell sehr froh, nach dem schwierigen Januar, wieder zu unserer Form zurückgefunden zu haben. Speziell dann, wenn es jetzt um die Titel geht. Am Sonntag werden wir eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen, um gegen Potsdam zu gewinnen. Emotionen werden wichtig sein. Das macht unseren Sport aus, das brauchen wir, um Top-Leistungen abzurufen.“

    Potsdams Kapitänin Antonia Stautz über…

    …den Stand ihrer Verletzung: „Mir geht es soweit wieder gut. Ich werde diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und muss schauen, was passiert. Ich hoffe sehr, dass mein Körper mitmacht. Dann stehen die Chancen gut, dass ich am Sonntag das Team auf dem Feld unterstützen kann.“

    …den ersten Potsdamer Finaleinzug: „Der Pokalfinaleinzug hat den Verein natürlich beeinflusst, nicht nur das mediale Interesse steigt, auch die Aufregung im Team.“

    …Erfahrungen von der Beach-DM und wie sie diese beim Pokalfinale nutzen könnte: „Ich habe in Timmendorfer Strand bei den Meisterschaften in einem großen Stadion gespielt. Als Erfahrung kann ich daraus mitnehmen, dass ich Aufregung nicht ausblenden kann, dass aber auch nicht muss. Weil ich weiß, dass mit den ersten Ballwechseln die Nervosität sinkt und in Konzentration umschlägt. Man sollte diese positive Aufregung nicht versuchen zu verhindern, sie kann helfen, um sich zu konzentrieren. Das versuche ich mit dem Team auch in Mannheim positiv zu nutzen.“

    22.02.2021 17:35
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DVV-Pokalfinale - die Highlights

SSC Palmberg Schwerin gegen SC Potsdam

Netzhoppers KW-Bestensee gegen United Volleys Frankfurt

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